Konferenz von F. Parmantier

François Parmantier, «Ceux qui vivent sont ceux qui luttent» (Victor Hugo)

L’École de Nancy angesichts aktueller politischer und sozialer Fragestellungen


Datum : 12.11.2015

Uhrzeit : 19h

Der Vortrag thematisiert die Ausstellung „Ceux qui vivent ce sont ceux qui luttent“ (Victor Hugo) ; L’École de Nancy angesichts aktueller politischer und sozialer Fragestellungen, die vom 9. Oktober 2015  bis 26. Januar 2016 in Nancy stattfinden wird.

Diese große Ausstellung hat die Auszeichnung „Exposition d‘intérêt national“ vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation erhalten.

Die Ausstellung zeigt, dass die École de Nancy nicht nur eine künstlerische Strömung innerhalb des europäischen Jugendstils war, sondern auch eine intellektuelle, deren aufeinanderfolgende Präsidenten, Emile Gallé und Victor Prouvé beide großes Engagement für verschiedene politische Belange ihrer Zeit zeigten. Politische Probleme gab es genügend, da die Belle Époque Unruhe und Zweifel aufbrachte in einer instabilen Republik, die besonders durch die Dreyfus Affäre belastet wurde. In Nancy waren diese politischen Fragen aufgrund der Verluste des Elsass und Teilen Lothringens nach dem Krieg von 1870 besonders akut.

François Parmantier, Kurator der Ausstellung und stellvertretender Direktor des Museums l‘École de Nancy, wird die ausgestellten Werke präsentieren und kommentieren.

Die Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe freut sich auf den Vortrag von François Parmantier zu Victor Hugos Ausstellung „Ceux qui vivent ce sont ceux qui luttent ». Diese mit der Auszeichnung „Exposition d’intérêt nationale“ versehene Ausstellung von Victor Hugo wird in François Parmantiers Vortrag thematisiert, der am 29.10.2015 um 19 Uhr in der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe stattfinden wird. Angesichts aktueller politischer und sozialer Fragestellungen zeigt die Ausstellung, dass die ‚Ecole de Nancy‘ nicht nur eine künstlerische Strömung innerhalb des Jugendstils war, sondern auch eine intellektuelle: Die aufeinanderfolgenden Präsidenten Emile Gallé und Victor Prouvé zeigten beide großes Engagement für politische Belange ihrer Zeit.

Politische Probleme gab es genügend, da die Belle Epoque Unruhe und Zweifel aufbrachte in einer instabilen Republik, die besonders durch die Affäre Dreyfus belastet wurde. In Nancy waren diese politischen Fragen aufgrund des Verlust des Elsass‘ und eines Teils Lothringens nach dem Krieg von 1870 besonders akut. Neben den interessanten und informativen Kommentaren des Kurators der Ausstellung zu den einzelnen Werken, wird eine Diskussion stattfinden.